Ernährung

Wie bei allen Endometriose-bezogenen Themen muss ich zu allererst daran erinnern, dass Endometriose sich in vielen Formen und Farben präsentiert. Je nachdem wo sich die Herde befinden, wie groß und aktiv sie sind, hat jede Frau unterschiedliche Symptome, Schmerzen – und reagiert unterschiedlich auf Therapiemaßnahmen.

Kurz gesagt – was für eine Frau wunderbar funktioniert – bring der nächsten überhaupt nichts, oder verschlimmert die Symptome. 

Das ist bei der Ernährung nichts anderes – egal ob man Endometriose hat oder nicht. Dies ist also eher als eine erste Ideensammlung, als eine in Stein gemeißelte Empfehlung zu sehen. Jede Frau muss für sich individuell ausprobieren, was wirklich hilft.

 

Ernährungstipps bei Endometriose

Wenig Zucker

Wenig Zucker

Zucker, ob pur oder als Bestandteil von Lebensmitteln führt bei vielen auch zu schmerzhaften Blähungen.

Wenig Alkohol

Wenig Alkohol

Alkohol ist für viele EndoSchwestern ein Auslöser von Beschwerden. Nicht nur hat die Leber mit der Entgiftung zu tun, Alkohol stört auch das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper und tut dem Darm nicht gut.

Wenig Rotes Fleisch

Wenig Rotes Fleisch

Oft wird empfohlen auf rotes Fleisch zu verzichten und stattdessen auf Geflügel und Fisch umzusteigen.

Wenig Milch und Milchprodukte

Wenig Milch und Milchprodukte

Milch und Milchprodukte führen bei manchen EndoSchwestern nicht nur zu akuten Blähungen und Magenschmerzen, sondern auch zu stärkeren Regelblutungen. Viele sind daher z.B. auf Mandelmilch umgestiegen.

Wenig Fast Food

Wenig Fast Food

Burger, Pommes und Co. sind nicht nur eine Gefahr für den Hüftumfang - die Transfette in Fast Food sind in Studien tatsächlich schon als Endo-Trigger aufgefallen.

Wenig Weizen und Gluten

Wenig Weizen und Gluten

Viele EndoSchwestern haben festgestellt, dass es ihnen ohne Weizenprodukte besser geht - auch wenn sie keine Gluten-Unverträglichkeit haben.

Wenig Kaffee

Wenig Kaffee

Ähnlich wie Alkohol, beschäftigt Kaffee deine Leber und übersäuert deinen Körper - beides kann zur Verschlechterung deiner Symptome führen.

Wenig Kohlensäure

Wenig Kohlensäure

Kohlensäurehaltige Getränke führen bei vielen EndoSchwestern zu schmerzhaften Blähungen.

Wenig Schokolade

Wenig Schokolade

Traurig aber wahr - der Frau bester Freund kann bei Endo oft auch Schmerztrigger sein.

Meide Sojaprodukte

Meide Sojaprodukte

Bei Sojaprodukten wie Tofu scheiden sich die Geister etwas. Vor allem bei asiatischen Frauen gab es gute Ergebnisse bei sojareicher Ernährung. Viele Endoschwestern vertragen Soja jedoch nicht so gut - und wer Schilddrüsenmedikamente nimmt sollte auf Soja lieber verzichten.

Viel Gemüse

Viel Gemüse

Gemüse ist natürlich der Hit in Tüten. Bei der großen Vielfalt muss jede für sich selbst herausfinden, was du lieber magst und verträgst. Manchmal wird gedünstetes Gemüse besser vertragen als rohes oder gebratenens.

Iss mehr Obst

Iss mehr Obst

Ähnlich dem Gemüse ist Obst für die Meisten gut verdaulich und ein guter Energie- und Vitaminlieferant. Auch hier gilt - austesten was schmeckt und bekömmlich ist!

Bunte Smoothies

Bunte Smoothies

Ob Obst oder Gemüse - selbstgemachte Smoothies sind bunte Vitaminbomben, die dir richtig gut tun werden.

Probier's mal mit Fisch

Probier's mal mit Fisch

Für alle, die nicht gleich zu Vegetariern oder Veganern werden ist Fisch die beste Alternative zu Fleisch - und liefert wertvolle Fette wie Omega-3-Säuren.

Wunderwurzeln Ingwer und Kurkuma

Wunderwurzeln Ingwer und Kurkuma

Ingwer und Kurkuma glänzen durch ihre Entzündungshemmende Wirkung - großzügig in Mahlzeiten, Smoothies und als Tees genießen!

Alleskönner Aloe Vera

Alleskönner Aloe Vera

Aloe Vera - nicht nur auf der Haut eine Wohltat. Das Gel der vielseitigen Pflanze kannst du auch im Smoothie trinken!

Bauchwohl mit Minze

Bauchwohl mit Minze

Frischer Minztee und Öl hilft vielen EndoSchwestern bei Blähungen.

 

Aus der Reizdarm-Therapie kommt die Low-FODMAP-Ernährungsweise. Eine aktuelle neuseeländische Studie empfiehlt die FODMAP-arme Ernährung jetzt auch wärmstens für Endometriose-Patientinnen, um die oft auftretenden Verdauungsbeschwerden und den Endobauch zu lindern. Mehr zur FODMAP-Ernährungsweise bei Endometriose findest du hier.